Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Adventskonzert 2022

Festlicher Lichterglanz bei feierlicher Musik

Ein besinnlicher Moment der Weihnachts-Vorfreude war wieder das Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Georg Friesen. Die vielen Besucher erfreuten sich an einer Stunde festlicher Musik mit instrumentalen und gesungenen Stücken, die zu Herzen gingen.

A

„Machet die Tore weit“ - Mit dieser so freud- und hoffnungsvoll stimmenden Motette von Andreas Hammerschmidt, dargeboten vom Katholischen Kirchenchor Friesen, majestätisch begleitet von der Bläsergruppe St. Georg, begann am Sonntagabend das traditionelle Adventskonzert der Pfarrei Friesen. Der wohlgewählte Beginn war dabei nur eine Station einer wunderbaren musikalischen Reise durch den Advent, die die Bläser sowie der Männergesangverein „Cäcilia“ und der Katholische Kirchenchor Friesen mit ihrem Publikum unternahmen. Die besinnliche Adventsstunde in der mit vielen Kerzen in einen warmen Lichterglanz getauchten Pfarrkirche bildete zugleich auch den Abschluss des Festjahres zum 50. Kirchweih-Jubiläum.

Mit schönen weihnachtlichen Stücken thematisierten die Sängerinnen und Sänger sowie die Blechbläser die Erwartung und Gottesssehnsucht - So beglückend kann Chormusik sein! Unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Marius Popp harmonierten die schönen Frauen- und Männerstimmen des Kirchenchors prächtig und fügten sich zum wohlklingenden Ganzen zusammen. Voller Klangschönheit und Ausdrucksfähigkeit erklangen adventliche Kostbarkeiten wie „Advent ist ein Leuchten“ von Lorenz Maierhofer, „Mache dich auf, werde Licht“ und „Die Seligpreisungen“ von Johann Georg Herzog sowie - als ein zauberhafter Höhepunkt des Abends - die berühmte Weihnachtsmotette von Friedrich Silcher. Akzentuierter Chorklang, geprägt von Harmonie und Gleichklang – Das zeichnet den Männergesangverein „Cäcilia“ Friesen aus, bei dem Theo Wich den Taktstock schwingt. Die Klangfülle der profunden Männerstimmen kam bei den Liedern „Es kommt ein Schiff geladen“, „Öffnet die Tore weit“ und „Ihr Hirten erwacht“ vollends zur Geltung.

Imposante Festklänge ließ die Bläsergruppe St. Georg unter Leitung von Heiko Meusel erklingen. Deren dargebotenen Stücke „Ich steh an deiner Krippen hier“, „Adeste Fideles“ sowie - von der Empore herab - „Is scho still am See“ sowie „Macht hoch die Tür“ verliehen dem Konzert ebenso weiteren musikalischen Glanz wie das feierliche Orgelspiel des Kirchenmusikdirektors.

 Zwischen den Beiträgen streichelte Pastoral- und Gemeindereferent Matthias Simon die Seele der Zuhörer mit besinnlich-nachdenklichen Gedanken, wobei er insbesondere die Symbolik des Lichts als Erhellung unseres Lebens in der Dunkelheit einging. Den innig-ergreifenden Abschluss des Programms bildete das gemeinsam angestimmte Lied „Tauet Himmel den Gerechten“, wobei die Bläserklänge herrlich mit den Stimmen der beiden Chöre sowie der Konzertbesucher verschmolzen. hs

Adventskonzert 2025

Adventskonzert in Friesen

Ein imposantes Klangerlebnis

Heike Schülein 16.12.2025 - 13:00 Uhr

Die Pfarrkirche erstrahlte im Schein der Kerzen, dazu gab es wunderbare Musik: Das Adventskonzert bescherte den Zuhörern zahlreiche kostbare Momente.

„Tauet Himmel den Gerechten“: Mit diesem so erwartungsvollen – von allen Mitwirkenden und dem Publikum gemeinsam angestimmten – Adventslied der Sehnsucht nach einer gerechteren, heilen Welt und der Hoffnung auf Erlösung, dem Kern der Vorweihnachtszeit, fand am Sonntagabend das traditionelle Adventskonzert in Friesen seinen ergreifenden Ausklang.

Rund eine Stunde hatten sich zuvor die Besucherinnen und Besucher in der mit vielen Kerzen in einen warmen Lichterglanz getauchten Pfarrkirche voller Freude vom Klang schöner Stimmen ebenso beschenken lassen wie vom majestätischen Spiel der Blechblasinstrumente.

Mit allen Sinnen feiern und glauben, gemeinsam Kirche sein: Die besinnliche Adventsstunde stand ganz im Zeichen musikalischer Glaubensbekenntnisse. Unter dem nuancierten Dirigat von Kirchenmusikdirektor Marius Popp verhalf der Katholische Kirchenchor Friesen teils selbst arrangierten Kostbarkeiten wie „The Advent Candle“, „Ein Stern strahlt“, „Sei stille dem Herrn“ sowie „O Jubel, o Freud“ zu festlicher Strahlkraft. Die sauber und textverständlich intonierenden Sängerinnen und Sänger fügten sich zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Gleiches gilt für die profunden Männerstimmen des Männergesangvereins „Cäcilia“, bei dem Theo Wich den Taktstock schwingt. Klangschön brachten die Sänger „Advent ist ein Leuchten“, „Öffnet die Tore weit“, „Stilles Licht und Lobgesang“ sowie „Hoch tut euch auf“ zum Klingen.

Innige Erlebnisse waren die imposanten Festklänge der Bläsergruppe St. Georg, die unter Leitung von Heiko Meusel mit der kleinen Adventsfantasie „Mentis“ über die bekannten Weihnachtslieder „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Macht hoch die Tür“ ebenso für eine andächtige, ruhige Stimmung sorgte wie mit der „da Blechhauf’n“-Version von Christian Dreos berührendem Stück „Trag mi, Wind“, „Tochter Zion“, „Dem Himmel sei Dank“ sowie „Fein sein beinander bleiben“.

Feierlichen Glanz erhielt die musikalische Sternstunde auch durch das Orgelspiel von Marius Popp, der auf der „Königin der Instrumente“ von der Empore herab die anrührende Geschichte „Maria durch ein Dornwald ging“ technisch anspruchsvoll als auch emotional fesselnd nachzeichnete. Zwischen den Beiträgen streichelte Pfarrer Sven Raube die Seele der Zuhörer mit besinnlich-nachdenklichen Gedanken, wobei er auch anhand der „Geschichte des kleinen Hirten Elias“ die wahre Bedeutung des Weihnachtsfests verdeutlichte. Der arme kleine Hirte konnte dem Jesuskind nichts Materielles wie Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Geschenk machen, sondern „nur“ seine Liebe und Hingabe.

Die Geschichte betone, so der Pfarrer, dass es nicht auf wertvolle Dinge ankomme, sondern auf die Reinheit des Herzens und die Bereitschaft zur Hingabe. Am Ende gab es für alle Mitwirkenden langanhalten, warmen Applaus.